Eine engere Zusammenarbeit der Öffentlichen Sozialhilfezentren kann aus Sicht von Bürgermeister
Daniel Hilligsmann Skaleneffekte freisetzen und Strukturkosten senken. Hierzu schlägt der Bürgermeister die Einsetzung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe vor.
Durch die Arbeitsmarktreform der Arizona-Föderalregierung stehen insbesondere die Vermittlungsdienste der ÖSHZ unter erheblichem Druck. Bürgermeister Daniel Hilligsmann: „Es gilt, zahlreiche Langzeitarbeitslose, deren Arbeitslosengeld durch die Arizona-Reform gestrichen wurde, möglichst effizient weiterzuvermitteln. Allein das ÖSHZ Kelmis erwartet rund 200 Betroffene, die begleitet und vermittelt werden sollen.“
Solche Größenordnungen seien an sich strukturell nicht vorgesehen und bedeuteten erhebliche Mehraufwände für die kommunalen Behörden.
Gleichzeitig seien relevante gesetzliche Rahmenbedingungen und Aufträge allerorts gleich. Hierzu der Bürgermeister: „Wir müssen davon ausgehen, dass sich unsere makroökonomischen Rahmenbedingungen kurz- und mittelfristig nicht erheblich verbessern werden. In allen Bereichen, wo keine wesentlichen lokalen Mehrwerte erzielt werden können, haben wir daher ein Interesse daran, nach neuen Synergien zu suchen - ohne dass vor Ort Dienstleistungen verlorengehen. Die Kleinheit Ostbelgiens könnte hier eine Chance sein“.
Bürgermeister Hilligsmann schlägt die Einsetzung einer Arbeitsgruppe unter Beteiligung von DG und allen bereitwilligen Gemeinden und ÖSHZ vor, um eine entsprechende Überlegung über eine engere Zusammenarbeit ergebnisoffen zu vertiefen.
